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Erstellung von Flucht- und Rettungsplan

Flucht- und Rettungspläne müssen eindeutige Anweisungen enthalten, wie sich die anwesenden Personen im Gefahr- oder Katastrophenfall zu verhalten haben und am schnellsten in Sicherheit bringen können. Flucht- und Rettungspläne müssen aktuell, übersichtlich und mit Sicherheitszeichen nach DIN 4844/BGV A8 gestaltet sein. Aus dem Plan sollte ersichtlich sein, welche Fluchtwege vom jeweiligen Standort aus zu nehmen sind, um in einen sicheren Bereich oder ins Freie zu gelangen Außerdem sind Kennzeichnungen für Standorte von Erste-Hilfe- Einrichtungen, die für die Brandbekämpfung freizuhaltenden Flächen, die Brandmelde- und Feuerlöscheinrichtungen, die Bedienungseinrichtungen der technischen Anlagen, sowie besonders brand-, explosions- oder anders gefährdete Räume in den Fluchtund Rettungsplan aufzunehmen.In den Fluchtwegeplänen sind die Wege für Behinderte und alte Menschenbesonders auszuweisen. Zur sicheren Orientierung ist es wichtig, den Standort des Betrachters im Flucht- und Rettungsplan durch einen signalgelben Punkt zu kennzeichnen. Soweit auf einem Flucht- und Rettungsplan nur ein Teil aller Grundrisse des Gebäudes dargestellt ist, ist in einer Übersichtsskizze die Lage im Gesamtkomplex zu verdeutlichen.Flucht- und Rettungswegepläne sind an den Ausgängen / Zugängen zum Gebäude, in Fluren zu den Treppenräumen an gut sichtbarer Stellen anzubringen. Die Anforderungen der BGV A8 und die zugehörige Durchführungsanweisung, der Unfallverhütungsvorschriften „Sicherheits- und Gesundheitsschutz-kennzeichnung am Arbeitsplatz“ sind zu beachten.

Erstellung von Feuerwehreinsatzplänen

Der Einsatzplan soll dem Einsatzleiter und den Einsatzkräften die für den Einsatz notwendigen Informationen liefern. Er dient der raschen Orientierung in und an einem Objekt (Gedankenstütze für den Objektkundigen und Führungshilfe für den Objektfremden) und soll den Führungsvorgang erleichtern.

Wofür muss ein Einsatzplan aufgestellt werden?

Der Einsatzplan muss aufgestellt werden für Schutzobjekte

  • für die er behördlich angeordnet wurde (z.B. für Betriebe, die unter die Störfall-Verordnung fallen)
  • in denen radioaktive Stoffe der Gefahrengruppe II oder III vorhanden sind

Der Einsatzplan kann aufgestellt werden für Schutzbereiche

  • Bundesautobahnen
  • Bundeswasserstraßen
  • Eisenbahnstrecken und -anlagen


Der Einsatzplan soll aufgestellt werden für wichtige und schwierige Schutzobjekte, für die eine gesonderte Alarmkarteikarte vorgesehen ist, z.B.

  • Objekte mir außergewöhnlicher Ausdehnung und Brandempfindlichkeit
  • Objekte mit hilfebedürtfigen Personen (z.B. Krankenhäuser)
  • Objekte mit Menschenansammlungen (z.B. Schulen) Baudenkmäler, Museen
  • Objekte, bei denen durch die Bauweise oder Nutzung mit besonderen Gefahren zu rechnen ist (z.B. Tanklager)
  • Objekte, bei denen durch schwer erkundbare Eigenarten von Bauweisen und Nutzung falsche taktische Entschlüsse wahrscheinlich sind
  • Objekte, mit nicht ausreichender Löschwasserversorgung